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Thomas Ruff Ausstellung im K20

Thomas Ruff, nudes pea10, 1999, C-Print, Edition 1/2AP, 102 x 129 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2020 #ThomasRuff #K20

Vom 12.9.2020 bis zum 7. Februar 2021 können Fans des Fotografen Thomas Ruff eine hochkarätige Ausstellung im K 20 am Grabbeplatz sehen.

Die Kunstsammlung NRW zeigt eine umfangreiche Überblicksschau über einen der wichtigsten Vertreter der Düsseldorfer Fotoschule. Die Ausstellung spannt einen Bogen von Serien der 1990erJahre, die Ruffs einzigartigen konzeptuellen Zugang zur Fotografie dokumentieren, bis hin zu einer neuen Serie, die nun erstmals in K20 zu sehen ist: Für „Tableaux chinois“ griff Ruff auf chinesische Propagandafotografien zurück.

Thomas Ruff (*1958) ist einer der international bedeutendsten Künstler seiner Generation. Bereits als Student in der Klasse der Fotografen Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie Düsseldorf wählte er in den frühen 1980er-Jahren einen konzeptuellen Zugang zur Fotografie, der sich in allen Werkgruppen seines vielgestaltigen Œuvres zeigt und seinen Umgang mit den unterschiedlichsten Bildgattungen und historischen Möglichkeiten der Fotografie bestimmt. Um seine Erkundungen im fotografischen Feld nicht an dem einzelnen zufällig gefundenen Bild festzumachen, sondern in Bezug auf Bildgattungen und Genres zu überprüfen, arbeitet Thomas Ruff in Serien: „Ein Foto“, sagt Ruff, „ist ja nicht nur ein Foto, sondern eine Behauptung. Um die Richtigkeit dieser Behauptung zu prüfen, reicht eben ein Foto nicht aus; ich muss das an mehreren Fotos überprüfen.“

www.kunstsammlung.de