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„Zu schön, um wahr zu sein“ – Das Junge Rheinland

Arthur Kaufmann, Zeitgenossen, 1925 Öl auf Leinwand, 182 x 245,5 cm; © Kunstpalast

Am 24. Februar 2019 jährt sich zum 100. Mal die Gründung der Künstlervereinigung Das Junge Rheinland. Der Kunstpalast erinnert in einer Ausstellen, die 120 Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier sowie zahlreiche Dokumente umfasst ( 7. Februar 2019 bis 2. Juni 2019) an diese Gruppierung. Dem Jungen Rheinland gehörten bis 1933 über 400 Künstlerinnen und Künstler an, von denen viele aus Düsseldorf und der näheren Umgebung stammten. Neben der Malerei, Grafik, Bildhauerei, Angewandten Kunst und Architektur waren im Jungen Rheinland auch Dichtung und Schauspielkunst vertreten. Als Mitglied der Künstlervereinigung beschrieb Max Ernst rückblickend den gemeinsamen „Durst nach Leben, Poesie, nach Freiheit, dem Absoluten, nach Wissen“ als „zu schön, um wahr zu sein.“
„Das Junge Rheinland veranschaulicht eine besonders lebendige Phase der rheinischen Kunstentwicklung. Das 100-jährige Gründungsjubiläum ist uns ein willkommener Anlass, auf die wechselvolle Geschichte dieser Gruppe zurückzublicken, die das Kunstleben der Stadt Düsseldorf und der Region in bedeutender Weise mitgeprägt hat“, erklärt Felix Krämer, Generaldirektor Kunstpalast. „Unser Haus ist mit seinen umfangreichen Sammlungsbeständen ein ganz wesentlicher Teil dieser Geschichte.“

www.kunstpalast.de